„Lass es laufen den Berg hinunter, lass es laufen durchs Tal…“ - Verlorenwasserbach wird renaturiert

Bislang ist der Wasserfall, mit dem der Verlorenwasserbach am ehemaligen Mühlenstandort in Verlorenwasser mehrere Meter senkrecht in die Tiefe stürzt, ein unüberwindbares Hindernis für Bachforelle und Co. Das 1995 gebaute neue Bett, das den Bach weitläufig um den Mühlabsturz herumleiten sollte, funktionierte nur wenige Jahre, da die Abriegelung des alten Mühlabsturzes nicht stabil genug war.  

Nun soll das Wanderhindernis endgültig beseitigt werden, denn die Durchgängigkeit der Flämingbäche ist für Bachforellen oder Bachneunaugen überlebenswichtig, da sie zum Laichen in die Oberläufe der Bäche ziehen. Gleichzeitig ist die für den guten ökologischen Zustand des Verlorenwasserbachs wichtige Maßnahme ein Beitrag zum Hochwasserschutz. Mindert sie doch dauerhaft auch die Hochwassergefahr für die Ortslage Verlorenwasserbach.  

Die Arbeiten werden in mehreren Schritten erfolgen. Zunächst wird das vor 22 Jahren neu geschaffene Bachbett spatentief von Laub und Schlamm beräumt. Im Anschluss wird dann der Wasser-Boden-Verband Plane-Buckau den Zufluss zum Mühlabsturz dauerhaft verschließen. Bereits im Vorfeld haben Landesforstverwaltung und Stadtverwaltung Bad Belzig die Überfahrt über das neue Bachbett fachgerecht erneuert. Geplant ist darüber hinaus, die einsturzgefährdete Brücke am Mühlensturz zu verfüllen.  

Für Rückfragen:  Steffen Bohl, Telefon: 0173/ 60 15 081; steffen.bohl@lfu.brandenburg.de

zur Presseeinladung

 

 

Gebiet

  • Naturpark Hoher Fläming