Naturpark Hoher Fläming feiert 20. Geburtstag

Vor 20 Jahren, am 28. November 1997, besiegelte der damalige Umweltminister Matthias Platzeck mit seiner Unterschrift die Bekanntmachung des Naturparks Hoher Fläming.

Auf einer Festveranstaltung in der Springbachmühle Bad Belzig haben die Gäste auf 20 Jahre Zusammenarbeit der drei Hauptakteure Naturparkverein Hoher Fläming e.V., Naturwacht und Naturparkverwaltung, die gemeinsam mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, Partnern und Freiwilligen an der Entwicklung des Naturparks gearbeitet haben, geschaut.   

Seit 1997 hat sich im Hohen Fläming viel getan – dies war Anlass genug für einen Rückblick und Dank an alle Akteure, die sich bei der nachhaltigen Entwicklung des Naturparks einbrachten und heute noch tun.

Der Naturpark kam bei der Verwirklichung gemeinsamer Ziele  so gut voran, weil der Landkreis Potsdam-Mittelmark, viele Gemeinden und engagierte Bürger sich für ihre lebenswerte Heimat aktiv einbringen. Die Früchte dieser guten Zusammenarbeit sind vielfältig.  So hat der Landkreis ein hervorragendes Wanderwegesystem eingerichtet und unterhält es. Der Waldumbau zu naturnäheren Mischwäldern wurden von der Forstverwaltung auf tausenden Hektar gefördert, große Heckensysteme gemeinsam mit Landwirtschaftsbetrieben angelegt, ein Netzwerk touristischer Anbieter gebildet.  

Das Land der Ritterburgen, Rummeln und Riesensteine punktet natürlich mit viel Natur- und Kulturschönheiten. Der Schutzstatus als Naturpark und dessen abwechslungsreiche Kulturlandschaft machen diese Region deshalb besonders interessant für Touristen, die Ruhe und Erholung in der Natur suchen. Das zeigen die Ergebnisse einer Befragung von mehr als 1.500 Besuchern durch ein führendes deutsches Tourismusinstitut im Jahr 2015.  

Der Naturpark, dessen „Keimzelle“ in der damaligen Kreisverwaltung Belzig 1993 gereift war, ist somit ein wichtiger Motor in der Entwicklung der Region. Jährlich besuchen mehr als 340.000 Gäste die Region, knapp 15 Prozent mehr als noch im Vergleichsjahrjahr 2005. Diese Touristen lassen im Gastgewerbe, Einzelhandel und für Dienstleistungen 8 Millionen Euro pro Jahr in der Region, ein gutes Geschäft für viele Unternehmen. So sichert der Naturtourismus zahlreiche Arbeitsplätze in der Region.